PRESSEMITTEILUNG 6/2026
Bayreuth, den 11.02.26Kreisstraße WUN 18: Ausbau zwischen Brand und Seußen mit Erneuerung der Kösseinbrücke
Die Kreisstraße WUN 18 wird von Frühjahr 2026 bis Mitte 2027 auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern zwischen dem Ortsteil Brand (Große Kreisstadt Marktredwitz) inklusive der Einmündung Schlossstraße und dem Ortsteil Seußen (Stadt Arzberg) voll ausgebaut. Grund dafür sind unter anderem zahlreiche Schäden sowie eine unstetige Linienführung mit schmalen Kurven. Der Streckenabschnitt wird neu trassiert, die Entwässerungseinrichtungen werden erneuert und die Bankette werden standfest hergestellt. Zudem werden die Sichtweiten verbessert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Im Zuge dessen ist es erforderlich, die Kösseinbrücke aus dem Jahr 1959 zu erneuern, da sie dauerhafte und irreparable Schäden aufweist. Die benachbarte Mühlbachbrücke erhält zudem eine neue Abdichtung, um den Baukörper zu schützen. Ab Ende des Ausbauabschnitts werden die weiterführende Kreisstraße und ein Teilstück der anschließenden Staatsstraße im Rahmen notwendiger Unterhaltungsmaßnahmen saniert.
Kosten und staatliche Förderung
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 8,72 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt im Rahmen von Förderungen hiervon insgesamt rund 6,82 Millionen Euro: 6,08 Millionen Euro nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und 740.000 Euro nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (Art. 13c BayFAG).
Auftragnehmer der Baumaßnahme ist die Firma Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH aus Selbitz.
Verkehrsführung
Für die Durchführung der Baumaßnahme ist es erforderlich, die Kreisstraße WUN 18 voll zu sperren.
Mit Baubeginn (voraussichtlich am 2. März 2026 - witterungsabhängig) und während der ersten Bauphase im Jahr 2026 wird der überörtliche Verkehr ab Marktredwitz über die parallele Bundesstraße B 303 nach Seußen und umgekehrt umgeleitet.
Von Anfang März 2027 bis Mitte Mai 2027 ist es erforderlich, zusätzlich die Einmündung Schlossstraße bei Brand voll zu sperren. Bis dahin bleibt die Einmündung in Richtung Marktredwitz und umgekehrt befahrbar. In den Pfingstferien 2027 wird zudem die Einmündung zur Staatsstraße St 2456 voll gesperrt. Über Änderungen der Vollsperrungen wird zu gegebener Zeit rechtzeitig informiert.
Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitung zu beachten. Der landwirtschaftliche Anliegerverkehr wird während der Bauzeit in Abstimmung mit der Baufirma ermöglicht. Für die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen bittet das Staatliche Bauamt Bayreuth alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Nachsicht.
Daten zur Maßnahme:
Auftragnehmer: Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH, Selbitz
Auftraggeber: Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge
Bauzeitraum: Ende Februar/Anfang März 2026 bis Mitte 2027
Bauzeit: 1,5 Jahre
Gesamtbaukosten: rund 8,72 Mio. €
Projektleitung: Staatliches Bauamt Bayreuth
Bauleitung: IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG, Weimar
Der beigefügte Umleitungsplan steht Ihnen bei Nennung der Quelle „Staatliches Bauamt Bayreuth“ zur Veröffentlichung zur Verfügung.
