PRESSEMITTEILUNG 40/2026

Bayreuth, den 22.06.26

Bundesstraße 289: Baugrunderkundungen für die Ortsumfahrung Mainroth - Rothwind - Fassoldshof

Das Staatliche Bauamt Bayreuth führt im Rahmen der geplanten Ortsumfahrung Mainroth - Rothwind - Fassoldshof vom 29. Juni bis voraussichtlich Ende Juli 2026 Baugrunderkundungen durch.

Um die erforderlichen Arbeiten sicher ausführen zu können, muss im genannten Zeitraum mit leichten Verkehrseinschränkungen im Bereich der geplanten Ortsumfahrung gerechnet werden. Insgesamt wird es sieben Erkundungsabschnitte geben, von denen drei teilweise im Verkehrsraum stattfinden werden.

Für den ersten Erkundungsabschnitt ist ab dem 29. Juni 2026 eine circa einwöchige halbseitige Sperrung der B 289 zwischen Mainroth und Mainklein erforderlich. Der Verkehr wird mittels Ampelregelung an dem Arbeitsbereich vorbeigeführt.

Für den zweiten Erkundungsabschnitt kann es zu Einschränkungen des Mainradwegs kommen. Diese werden jedoch so gering wie möglich gehalten. Eine Vollsperrung ist nicht erforderlich.

Der dritte Erkundungsabschnitt befindet sich an der Gemeindeverbindungsstraße von Rothwind nach Witzmannsberg. Hier wird für die Arbeiten die Fahrbahn verengt.

Alle betroffenen Grundstückseigentümer wurden vom Staatlichen Bauamt Bayreuth bereits informiert.

Die aktuellen Baugrunderkundungen dienen der Planung der vier Brückenbauwerke für die Ortsumfahrung. Dabei werden Erkundungstiefen von über 20 Metern erreicht, um alle Bodenschichten zu erfassen, die sich später auf die Bauwerke auswirken können.

Für die während der Baugrunderkundungen entstehenden Einschränkungen bittet das Staatliche Bauamt Bayreuth alle Verkehrsteilnehmer um Nachsicht und um erhöhte Aufmerksamkeit im Arbeitsbereich.


Hintergrund zur Baugrunderkundung im Straßenbau

Die Baugrunderkundung bildet eine wichtige Grundlage für die sichere, wirtschaftliche und dauerhafte Planung und Ausführung von Straßen- und Brückenbauprojekten. Dabei werden die Boden- und Grundwasserverhältnisse untersucht und die Tragfähigkeit sowie das Setzungsverhalten bewertet. Auf diese Weise liefert die Baugrunderkundung wesentliche Erkenntnisse für den Oberbau, die Entwässerung und die Gründung. Mithilfe von Bohrungen, Sondierungen und Probenahmen im Feld sowie anschließenden Laboruntersuchungen wird ein Bodenschichtenmodell erstellt, das die Basis für ein geotechnisches Gutachten mit konkreten Empfehlungen zu Tragschichten, Frostschutz, Bodenverbesserung und Gründungsmaßnahmen bildet.


Der dieser Pressemitteilung beigefügte Übersichtsplan steht Ihnen bei Nennung der Quelle „Staatliches Bauamt Bayreuth“ zur Veröffentlichung zur Verfügung.